Langenbach und Schönmünz zur Schneeschmelze

Von tricky, 9. Januar 2011 08:26

Schneeschmelze im Nordschwarzwald. Der Pegel der Murg bei Rotenfels schiesst mit 180cm fast durch die Decke.

Was tun ? Natürlich zu den Oberläufen fahren !

Bei normalen Pegelständen der Murg haben die eigentlich nie Wasser, aber jetzt ist die Gelegenheit.

Also zog es fez, Froschel und tricky an den Langenbach und die Schönmünz. Die beiden C-Nutzer mussten leider krankheitsbedingt passen. Schade bei Pegel Schönmünzach/Schönmünz 90cm,  fast ideale Verhältnisse !

Abgesehen von einigen anstrengenden Umtragen wegen Schneebruch zwei sehr lohnenswerte Bäche als Alternative zur überlaufenden Murg.

Einstieg Langenbach in Mittellangenbach

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Glühweinfahrt 2010

Von Wooly, 19. Dezember 2010 23:07

Glühweinfahrt1

Was soll man sagen …. das Wetter hatte wie immer ein Einsehen und es gab sogar einige blaue Flecken, der Schwarzwald zeigte sich von seine besten verschneitesten Seite, viele nette Paddler und zum Schluß noch der beste kulinarische Abschluß einer Glühweinfahrt den wir je hatten … IT WAS A BLAST !!!

Glühweinfahrt2

Glühweinfahrt3

Glühweinfahrt4

Salza — Altweibersommer in der Steiermark

Von tricky, 28. September 2010 20:32

Die Salza hatte mich schon lange interessiert. Als Alternative zur Soca, weniger Paddler, nicht so kommerziell, den Fluss für mich allein…ob es das gibt ?

Die steirische Salza

So machten Britta und ich uns auf den Weg in die Steiermark. Das Faltrad im Kofferraum zum Umsetzen und guter Laune, da der Wetterbericht für diese Woche tollsten Sonnenschein vorraussagte.

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Das coolste Paddelwochenende 2010!

Von C-Nutzer, 15. September 2010 12:41

bushpaddler und Wildwasserboard im Engadin

Nervös waren wir alle ein wenig an diesem Sonntagmorgen am Einstieg der Giarsunschlucht des Inn im Engadin. Keiner von uns war diese Strecke bisher gepaddelt und wusste genau auf was er sich einließ. Weder Nils noch Bernhard, beide im Kajak, noch Frank im C1 oder Martina und ich im OC2. Seit ca 3 Jahren liefen zumindest wir beide dieser Strecke schon nach, immer hatte es zu wenig oder zu viel Wasser. Und wenn der Wasserstand dann mal passte mangelte es schlicht und einfach an den richtigen Mitpaddlern. Dieses Wochenende war das anders und nach nur einer kurzen Verabredungs– und Planungsphase von ca einer Woche gingen wir bei bestem Wetter und topp Wasserstand endlich auf den Bach um uns den noch unbekannten Flussabschnitt zu erarbeiten… Weiter lesen 'Das coolste Paddelwochenende 2010!'»

Durance und Allier — Frankreich im Doppelpack

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Von tricky, 4. September 2010 21:55

In den letzten 3 Jahren waren wir im Sommer an der Durance. Sie bietet herrliches, abwechslungsreiches Wildwasser bei warmen sommerlichen Temperaturen. Das Wasser ist allerdings mit ca. 8°C auch im Hochsommer recht kalt.  Die Wasserstände sind im Gegensatz zum Frühjahr moderat, außer der Durance selbst laufen normalerweise auch die interessanten Nebenflüsse wie Guil, Gyronde, Guisane und Ubaye immer noch.

Nachdem wir die letzten Jahre die Klassiker Durance, Ubaye und Guisane zur Genüge beackert hatten, wollten wir uns dieses Jahr auf die weniger bekannten Abschnitte des  Guil, der Gyronde und Ubaye beschränken zumal wir auch nur eine Woche Zeit hatten. Die zweite Woche sollte es ja an den Allier gehen. Ein in der Paddelszene ziemlich unbeachteter und unbekannter Fluss in Frankreich der jedoch tolles, und vor allem warmes Wildwasser bietet. Doch dazu später mehr…

Der Unterste Guil von Pont du Simounst bis zur Mündung in die Durance bietet leichtes Wildwasser in herrlicher Schluchtkulisse.

Unterster Guil

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Soca 2010

Von fez, 29. August 2010 16:00

Alle Welt war schon 100 x an der Soca und das schöne Buch von Manuel Arnu hatte ich nun auch schon genügend angeschaut – so langsam wurde es also nun Zeit daß ich auch mal ins Gelobte Land komme!

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Obere Isar, der Karwendel-Klassiker

Von tricky, 6. Juli 2010 20:28

Anfang Juli 2010 zog es uns an die Obere Isar. Das Wetter war traumhaft, strahlend blauer Himmel, 28 Grad, Pegel Scharnitz 122cm und das ganze Wochenende sollte es so bleiben. Welch ein Gegensatz zum grauen, kalten und verregneten Frühjahr, das uns schon so manchen “Strich durch die Paddel-Rechnung” gemacht hatte. Die klassische Strecke  “Oberer Futterstadl bis Scharnitz” sollte es dieses Mal sein. 10 km WW2-3, in einem wunderschönen Tal, kristallklares Wasser, nur zu erreichen mit Bootswagen oder Shuttletaxi. Bootswagen ??? Wir entschieden uns für das Shuttletaxi !!! Man muss es ja nicht gleich übertreiben.

Die Shuttletaxis kosten pro Fahrt 30 Euro. Macht bei 3 Paddlern nach Adam Riese und Eva Zwerg 10 Euro pro Nase. Fahren hingegen 7 Paddler mit, muss jeder 6 Euro bezahlen…. Moment, mal !!! Kurz nachgerechnet, 7×6Euro=42Euro. Auf unsere Nachfrage ob er sich nicht vielleicht zufällig verrechnet habe, wollte er nicht so richtig reagieren. Na gut, wir wollen ja schliesslich nach oben und er hat das Taxi und die Lizenz. Also, ZAHLEN UND FRÖHLICH SEIN ;O)

Oben angekommen, zeigte sich das Tal am Einstieg von seiner schönsten Seite.

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Vorderrhein! Hinterrhein! Sonnenschein???

Von tricky, 9. Mai 2010 19:32

Der Pegel der Ammer machte es mal wieder spannend zum 1.Mai. Minimalpegel 68cm. Wirds reichen für die traditionelle Ammer-Fahrt mit Wölfis Horde oder müssen wir auf ein anderes Ziel ausweichen. Fez und Froschel hatten sich schon auf Hüningen eingeschossen, natürlich auch eine interessante Alternative. Mit den Jungs zu paddeln macht eigentlich auch immer riesig Spass.

Dann kam der Anruf von Micha: ” Hey, kommste mit auf den Vorderrhein, der hat nen guten Pegel !?”

Ammer hin, Hüningen her, auf dem Vorderrhein waren wir noch nicht und so entschlossen wir uns kurzfristig das 1.Mai- Wochenende am Vorderrhein zu verbingen.

Als Unterkunft wählten wir, den einfachen, aber schuckeligen Camping Carrera bei Valendas.

Er liegt, mit toller Aussicht über die Vorderrhein-Schlucht, gegenüber dem legendären “Schwarzen Loch”.

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Ostern 2010 in Lofer

Von fez, 7. April 2010 22:39

Wo wollten Bernhard und ich nicht alles hinfahren zum Paddeln an Ostern… Tschechien zuerst, das war uns aber zu kalt und zu expeditiv da ich bald meinen Opel verkaufen möchte. Oder ins Tessin, da läuft aber nichts. Oder ins französische Jura? Nee, das wird auch nichts.  Tricky lädt uns ein doch zu ihm nach Lofer zu kommen. Nach vielem hin und her gehen wir dann tatsächlich nach Lofer. Weiter lesen 'Ostern 2010 in Lofer'»

Tour de Loire 2009

Von Wooly, 9. März 2010 18:20

Loire 2009

Nachdem unsere Alliertour 2006 etwas im Wasser gelandet war, hatte sich die Familie Thiel/Nufer Rache geschworen und 2008 eine Tour auf Allier & Loire gemacht, die uns mit den französischen Wanderflüssen und dem Wetter versöhnte und Lust machte auf mehr, und da auch meiner Frau die “belebtere” Loire um einiges besser gefallen hatte als der einsame Allier, starteten wir 2009 in dem Ort, in dem wir im Vorjahr aufgehört hatten, in Charite sur Loire.

Fahren wollten wir ca. 2-3 Wochen, je nach Wetter und Laune, ohne einen bestimmten Zielort. Aus der Erfahrung der letzten Jahre hatten wir uns ausserdem vorgenommen, mehr Pausen zu machen und nicht jeden Tag zwanghaft weiter zu ziehen, auch um den Auf/Abbaustress etwas zu minimieren.

Loire 2009

Unsere eh schon umfangreiche Expeditionsausrüstung wurde noch einmal perfektioniert, für die Tour im Vorjahr hatte ich auf Ebay schon ein neues Zelt ersteigert, ein Jack Wolfskin Flexibility RT, irgendwo muss man die ganze Ausrüstung ja incl. zwei Erwachsener & zwei Kinder ja hin … Dazu noch eine neue Tarpstange, eine zweite Aluklappkiste, um diesmal auch meine gesamte Gewürzsammlung mitzunehmen, und noch mehr Töpfe, Pfannen & Kocher, incl. Proviant, um auch für die ausgedehntesten Sandbankabenteuer gerüstet zu sein.

Jutta perfektionierte mit ihrem Bruder (seines Zeichens praktischerweise Apotheker) unsere Reiseapotheke, dafür strichen wir dann die Klamotten zusammen (die Kinder sind eh IMMER dreckig auf einer Bootstour, und es gibt ja in der Not auf jedem größeren Campingplatz Waschmaschinen) und liessen den Hund zuhause, um alles Gepäck & die Besatzung trotzdem noch ins Boot zu bekommen .. ;-)

Um nicht immer die Hälfte zu vergessen, habe ich mir inzwischen eine Packliste für Wanderfahrten gemacht, wer sie haben will kann die aktuelle Version hier herunterladen

Loire 2009

Dazu kamen ausserdem noch einmal ein Schwung Packsäcke, um auch wirklich alles wasserdicht zu verpacken, irgendwie steckte mir die Regentour 2006 immer noch in den Knochen. Beim örtlichen Wander/Kletter/Outdoorladen meines Vertrauens, Bergsport Kolb in Kuppenheim, ergatterte ich einige No-Name Säcke, teilweise mit Sichtfenster und aus sehr dicker LKW Plane, die um einiges robuster waren als unsere normalen Ortlieb Säcke, und dazu noch um einiges billiger, was will man mehr.

Auf ein Probepacken verzichteten wir wie immer, da das Ganze mit Proviant etc. ja eh immer noch einmal ganz anders aussieht, aber über den Daumen gepeilt sah der immer größer werdende Berg im Wohnzimmer noch gut aus … ausserdem passte alles zum Schluß in unseren Passat Kombi … immer ein gutes Zeichen, das schließlich alles mit ein wenig Canadier-Tetris auch ins Boot geht …

Loire 2009

Trotzdem erregten wir auf Campingplätzen & Sandbänken immer wieder Aufsehen ob der schieren Masse an Ausrüstung, die wir aus/in das Boot packten, aber wenn man schon einen großen Familiencanadier hat und keine Angst vor dem Tragen, dann spricht doch nichts gegen ein wenig Luxus.

Während andere Paddler ihre Gefrietrockenplörre aufgossen, zischte bei uns die Espressokanne auf dem Benzinkocher, während auf dem Gaskocher bereits die heisse Milch geschäumt wurde, und für einen Schluck Caramelsirup für einen süßen Start in den Tag war auch gesorgt, während andere sich drei Wochen von Tütensuppen und altem Baguette ernährten, hatten wir alles dabei, um uns kulinarisch dem Ferienland Frankreich angemessen auch über mehrtägige Sandbankaufenthalte zu bringen.

Die Reisebibliothek war ebenfalls gut gefüllt, die Photoausrüstung komplett, Tarp/Zeltstangen etc. dabei um jeden Abend ein nettes Heim für meine Familie zu errichten, und nachdem wir die Tour diesmal genauer geplant, die Campingplätze durchtelefoniert, das Ganze mit Google Earth schon mal vorbesichtigt und nach viel Packerei schließlich auch alles irgendwie im/auf dem Auto verstaut hatten, konnte es am Dienstag, dem 11.08.2009 dann endlich losgehen …

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