Endlich…

Von fez, 5. November 2012 09:57

“Hoffentlich läuft morgen mal die Untere und nicht die Mittlere” – ich hätte nie erwartet dass ich diesen Satz in meinem Leben einmal sagen würde.

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wwb Kanuslalom 2012 oder Tor 20!

Von fez, 29. Oktober 2012 21:28

Der Einstieg in den Blog ist auch gleich der Höhepunkt der Strecke: Tor 20

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2 Tage im Juli

Von fez, 10. Juli 2012 21:20

Zwei Tage im Juli

Granitwunderland II

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Türkei 2012

Von fez, 30. Juni 2012 22:47
Paddeln im Taurus / Türkei



Arno , Bernhard und ich waren Ende Mai Anfang Juni zum Paddeln im Taurus / Türkei. Wir waren dort mit Christop Scheuermann respektive Scheuer der diese Tour und und andere im “Wilden Osten” auf seiner homepage www.toros-outdoors.de anbietet.

Bakers Beach

Von tricky, 16. Januar 2012 07:23

Playboat fahren im Winter, dank moderner Trockenklamotten und Neohaube eigentlich kein Problem mehr. Aber was tun wenn der geliebte Playspot, wie schon so oft in diesem Winter, zu viel Wasser hat und mal wieder “abgesoffen” ist.  Natürlich was Neues ausprobieren !

Und so zog es Cleo, Micha, Nicole, Stefan, Britta und tricky an die Rheinwelle nach Bacharach.

“Bakers Beach” !

Traumhaftes Winter-Sonnen-Wetter, allerdings bescheidene 3°C Lufttemperatur. … aber das Wasser war wärmer ;O)

Rheinwelle bei Bacharach

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good vibrations

Von fez, 7. Januar 2012 20:17

Tricky, Nils, Bernhard und ich paddeln heute die große Enz bei ca, 75 cm Pegel Lautenhof. Ein sehr schöner Wasserstand.
Die Kleine Schlucht am Anfang macht richtig Laune aber ist nicht wie bei echtem Hochwasser nur eine einzige schnelle Spülung. Der Flachabschnitt ist nicht ganz so verdriesslich und der Kurparkabschnitt einfach klasse.

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Allegria heisst Freude

Von fez, 12. Juli 2011 22:17

In der Sonne fläzen, Kaffee trinken, Aprikosenmarmelade frühstücken, nebenan rauscht der Bach – was will man mehr?

Seit mir Angus erzählte dass er auf seiner Europatour jedes Jahr für längere Zeit an die Sesia geht war mir klar dass die Sesia etwas besonderes sein muß und erklärtes Traumziel.

Auch für Dani und Phillipe ( die ich im Sommer zuvor an der Soca kennengelernt habe)  ist die Sesia “magic” – und das Wasser daraus heilig.

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Granitwunderland

Von fez, 6. Mai 2011 22:28

Was suchen wir auf dem Wasser ?


Ostern war ich mit einer Gruppe geführt von Joe und Karoline von Linx erstmals auf Korsika zum paddeln.

Meine Erwartungen bezüglich der Naturschönheiten Korsikas wurden nicht enttäuscht – Korsika ist echt eine Wucht ! Schon zu Kletterzeiten ein Fan von Granitgestein war ich sehr begeistert von den wilden Schluchten mit Tafoni Felsverwitterungen und Bächen mit Grundgestein wie am Asco.

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Ein Tag am Steindamm…

Von tricky, 4. April 2011 19:56

Der Steindamm, Playspot bei Trebur, inmitten wunderschöner Rheinauenlandschaft.

Auenlandschaft bei Trebur

Wie schon so oft zog es uns, Silvia, Micha und tricky an diesem ersten tollen Frühlingstag an den Steindamm um die über den Winter im Schwimmbad geübten Moves in der Walze auszuprobieren. Weiter lesen 'Ein Tag am Steindamm…'»

Mittlere Murg 2011

Von fez, 17. Januar 2011 23:34

3 1/2 Jahre….

3 1/2 Jahre seit meinem ersten Abenteuer auf der Mittleren hat es gedauert bis ich endlich wieder auf die Mittlere kam…

Das Zeitfenster zwischen zu wenig und zu viel ist für unsereiner einfach verdammt klein und dann auch nicht immer am Wochenende gelegen. Nach dieser langen Zeit und vielen Versuchen hat nun, an einem wunderschönen Sonntag im Januar, alles geklappt: genau die richtige Menge Wasser im Bach (14 m³ laut Honcho) , fantastisches Wetter, eine genügend große Gruppe, supernette Leute.

Mit von der Partie sind Bernhard, Claudius, Liesl, Rainer, Jan, Jan (Honcho), Flo und ich.

Der Style-Award des Tages geht mit weitem Vorsprung an Flo, welcher in einer ultrascharfen Kombination aus 25 Jahre alter abgeschabter Paddeljacke, uralt- Helm, orangefarbenen Fleecehosen über Neohosen und einer seltsamen Nasenklammer mit herabbaumelnden Stoffetzen paddelt:

Vielen Dank an Dich für`s guiden und rausziehen unserer Boote! Würde mich sehr freuen wenn man sich mal wieder trifft!

Der Sidesurf-Award geht ohne Zweifel an Rainer welcher sich zur allgemeinen Freude nie zu schade ist in irgendwelche Löcher zu werfen und sich dort auch immer wieder sauber rausarbeitet:

Und die Kämpfermedaille staubt ganz klar Liesl ab welche sich sauber durchbeisst und dabei wie ich absolut begeistert vom Bach ist:

Und los gehts…

Die Mittlere fackelt nicht lange rum und verengt sich recht bald nach dem Start am Wehr, die großen Granitblöcke rucken zusammen und es kommt Schwung in die Sache. Das Wasser kanalisiert sich, bildet schöne Stromzungen und teils kräftige Walzen.

Liesl am Einstieg in die Mittlere, der Bach verengt sich:

Einfahrt

Claudius, noch enger wirds:

Und Liesl, gleiche Stelle:

Dann folgt ein Katarakt mit S-Kurve, hier am oberen Bildrand sichtbar, dort wo der fette Block mitten im Bach liegt. Flo paddelt voraus und nimmt ein keines Kehrwasser im S. Ich geselle mich dazu, schlinge zu saftlos aus und bleibe in einer kleinen aber giftigen Verschneidung gleich mal hängen und gehe rein. Ich versuche noch kurz zu rollen, da mich aber gleich die ersten Steine anrempeln steige ich aus.

Blick Brücke aufwärts

Der Schwimm wird recht unangenehm da das Wasser dort nicht allzu tief ist. Bernhard sieht mich reingehen, paddelt kopflos hinterher, bleibt in der gleichen Verschneidung hängen und schwimmt auch. Mist! Vor uns ist nur Flo welcher alle Hände voll zu tun hat unsere Boote rauszubugsieren. Meines schafft er ans Ufer zu schieben aber Bernhards Boot schafft er nicht mehr – es verkeilt sich rechts im Bach links des kleinen Pools über der Stufe.

Blick Brücke abwärts

Mit gemeinsamer Anstrengung wird Bernhards Java wieder rausgezogen, Claudius exportiert mein Bootchen über den Pool unter der Brücke und dann gehts weiter.

Druck! Gib Druck!

Es kommen Katarakt auf Katarakt. Ich kann mich wirklich nicht mehr an die Einzelstellen erinnern. Manche Katarakte sind dermaßen lange…und  man muß IMMER am Löffel ziehen ! Hier eine Walze, da ein Loch, hier eine Verschneidung. Irre. Manchmal denke ich beim paddeln dass jetzt so langsam aber wieder gut ist und rette mich in ein Kehrwasser wo ich dann vor mich hinkeuche. Zum fotografieren komme ich garnicht mehr, ich habe kein einziges Bild dieser langen Katarakte.

Dann gibts da noch irgendwo diese Stelle (Aral-Stufe?) wo einem eine fette Walze direkt hinter einem riesigen Felsen ausspuckt – obwohl man doch eigentlich geradeaus durch möchte da danach ein Kurve nach links folgt. Man muß sich dann hinter diesem dicken Brocken hervorarbeiten und zu Beginn noch im pilzigen Wasser nach links seilfähren, ein kleines Surfwellchen mitnehmen um weit genug in den Stromzug zu kommen um nicht auf dem nächsten Felsen den man im Rücken kleben hat zu landen…  Maan, super spannend das alles!

Und da dies so ist, da die unzähligen schwierigen Stellen sich zu einem faszinierenden Ganzen verbinden und ich mich praktisch andauernd an meinem paddlerischen und mentalen Limit bewege hier ein paar Aufnahmen ohne beschreiben zu können wo das nun ist:


Hier ein fantastischer Katarakt, ich glaube schon ein gutes Stück unterhalb der Raumünzach-Stufe welche eine Art 1/3-Strecken-Markierung darstellt. (klicken um das Bild ganz anzusehen)

Schräge Platte

Dann kommen wir zur für mich eindrucksvollsten Stelle, der schrägen Platte oder Franzosenloch.

Hier steht eine dicke Walze vor einem Felsblock inmitten das Bachs. Links des Felsen liegt eine Platte die  durchbrochen ist und einen unangenehmen Schlitz bildet in welchem man nicht landen möchte. Letztes Mal bin ich durchgeschwommen… Man paddelt nun ins Loch, da gibts keinen Weg drumrum, wird, falls man weit genug nach rechts reingepaddelt ist auch wieder nach rechts ausgespuckt und arbeitet sich dann so gut es geht weiter rechts rüber wo man nochmal ein Kehrwasser nehmen kann. Anschließend rutscht man die schräge Platte am rechten Rand runter.

Ich schaue mir, bachmittig oberhalb in einem Kehrwasser schaukelnd, Claudius`und Rainers Linie an und sehe sie recht lässig nach rechts rüberkommen und die Platte runterrutschen. Das sah ja nicht so schwer aus… Gut, dann versuche ichs mal. Ich fahre ins Loch ein, guter Boofschlag, bleibe zwar kurz hängen aber dann drückt mich das lange Heck des Remix sauber raus. Ahoi! Anschließend wrigge ich kräftig um nach rechts rüberzukommen , so ganz reicht mirs nicht, aber immerhin weit genug, ich hüpfe nach der Hälfte der Platte seitwärts in den Schlitz aber da wartet kein großer Ärger mehr. Ich bin vollkommen weg von der Stelle. So geil. Wahnsinn!

Dann paddelt Jan, aber das Loch drückt ihn zu weit in der Mitte raus, er paddelt voll auf den Felsen zu, versucht noch nach rechts zu kommen besinnt sich aber kurz vorher und paddelt nach links wo er im steckgefährlichen Gelände runterrumpelt. Leider ist mein Bild von der Stelle nichts geworden Jan!

Dann kommt Liesl. Sie taucht ins Loch, hängt auch am Rand und wird wie ein Stück Seife nach links geflutscht. Sie macht nicht lange rum und paddelt auch die linke Linie.

Honcho paddelt sauber nach rechts durch und paddelt vorschriftsmäßig die Platte:

Die schräge Platte markiert das Ende der Hauptschwierigkeiten. Aber noch lange nicht das Ende der Schwierigkeiten und der Strecke. Wir geben ab hier ziemlich Gas da wir langsam vorankamen.

Die Abstände zwischen den Katarakten werden größer aber noch immer gibt es fordernde Einzelstelle. An einer Stelle streckt auch mal ein Baum seine gichtigen Finger in den Bach und fischt nach Paddlern.

Irgendwann muß ich dringend raus – erstens weil mir bald die Beine abfallen im C1 und zweitens weil mir auf ein Mal siedend heiss einfällt dass ich meinen Autoschlüssel beim hochfahren in Jans Campingbuschen in meine Beintasche des Trockenanzuges gesteckt – aber die Tasche nicht zugemacht habe!!

Der Schlüssel ist noch da.

So langsam werde ich echt schwach. Mein Schultermuskulatur verhärtet zusehends. Doch man muß immernoch paddeln, kein Pillepalle hier! Bis zum letzten Meter bei der Einfahrt in den Stausee bleibt es spannend.

Ich liebe diese Landschaft.

Eine grandiose Szenerie, ein Ausblick schöner als der andere prägen die letzten immer noch anspruchsvollen Meter im unteren Teil. Die fantastische Heselbach, eine hohe flechtenbewachsene Felsengruppe, ein Blick hoch zum Försterhäuschen am Eingang des Gaisentals.

Conclusio: Es war wahnsinnig schön heute. Ich wurde gefordert wie noch nie und gleichzeitig habe ich gesehen wo meine Grenzen liegen. Paddlerisch und was das Eingehen von Risiken anbelangt. Heilfroh bin ich im Nachhinein dass ich mit dem C1 gepaddelt bin, mit dem 2 Wochen alten Taureau wäre ich überfordert gewesen.

Vielen Dank an Alle!!

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