wwb Kanuslalom 2012 oder Tor 20!

Von fez, 29. Oktober 2012 21:28

Der Einstieg in den Blog ist auch gleich der Höhepunkt der Strecke: Tor 20

9 Leutchen trafen sich bei phänomenalem Sauwetter um nur zum Spaß auf dem Jugendkanal in Günzburg ihre Kräfte zu messen.  Dabei waren Thorsten Hacker “Hacki”, hier in der Anfahrt aufs erste Tor in seinem Big Dog Force Testboot

Jan Mayongg (ohne Cordula die krank war),  Matt kam extra aus der Schweiz.

Andi AJ mit seinem Hund Zora

Sabrina, Ihre Freundin Lena (die auch gleich mal die beste Zeit des Tages im Slalom-K1 vorlegte)

Patrick und ich

sowie Nicole die erst vor kurzem zum wwb gestossen ist und wie auch Lena keine Scheu hatte sich im OC1 zu versuchen

Vom Himmel fiel Schneeregen ohne Ende, es war schon recht frisch – aber beim paddeln wurde es allen recht schnell warm. Zuerst wurde ausbaldowert wie wir die Zeitmessung machen und zwar so: einer bzw. eine hat die Stoppuhr oder das Handy in der Hand, startet, läuft nebenher, schaut auf Fehler (welche so Profis wie Sabrina und Lena eh nicht machen) und stoppt unten die Uhr.

Matt startet und stoppt Jan:

Der Kurs in Günzburg ist ganz leicht aber sehr nett und vor allem strengt die ganze Rennerei doch ganz schön an. Denn ist es auch technisch einfach, am Paddel zerrt man eben trotzdem nach Kräften, so wie ich hier an Tor 1.

Sabrina in der Streckenmitte:

Lena sitzt zum ersten Mal in einem OC1, und das noch nicht einmal richtig drin sondern mehr drauf, Sabrinas Prelude ist nämlich deratig eng gefittet dass nicht einmal ich zwischen die Hipgrabber reinkomme ( und ich neige nicht gerade zu ausladenden Hüften). Trotzdem wackelt sich Lena tapfer den Kurs runter, Hut ab!

Man kommt schon ziemlich ermattet zum Ende des ca. 300 m langen Kurses und dann kommt das ominöse Tor 20 gewaltig zum tragen.  Der Sportsfreund muß hier ein Stüfchen recht weit rechts befahren um das Abwärtstor das sich gleich nach dem Stüfchen in einem kleinen Geschwurbel findet zu bekommen.

Dann fährt man praktischerweise nach rechts ins Kehrwasser, es folgt eine Seilfähre nach links um ein Aufwärtstor zu erwischen das im Kehrwasser gegenüber ist. Zumindest im OC1 ist es eigentlich nicht möglich gleich nach dem Abwärtstor nach links zu drehen um das Aufwärststor linker Hand noch zu erwischen. Aber Sabrina schafft es trotzdem.

Hier hängt sie sich gerade ziemlich rein

Blöd ist nur dass die Seilfähre kurz oberhalb des nächsten Stüfchens ist und dort war der Stromzug relativ stark. Ha! Du kommst da an, bist total platt und dann sollst du noch seilfähren…

Dementsprechend war diese letzte Stelle das Hauptkriterium und nicht nur der Verfasser dieser Zeilen fand sich rückwärts das Stüfchen ins Ziel runterpoltern.

Bis dann jeder mit jedem körperlich mal mehr mal weniger passenden Gefährt zumindest 1 oder zwei Fahrten gemacht hat geht einige Zeit ins Land, die Kräfte werden nicht mehr und auch das Wetter und die Hochschlepperei zehren ein wenig.

Deshalb ist es fantastisch das Sabrina für uns die freundliche Aufnahme im Paddlerheim organisiert hat, mit geheiztem Umkleideraum Duschen und allem Luxus! Danke!

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen, wir grillen ratschen, frieren, essen Merguez und knobeln dann drin im Paddlerheim die Wertung aus.

Ein wirklich vergnüglicher Tag mit sehr viel Input und Testbootfahren war das. Vielen Dank, das drängt zur Wiederholung!

Andi, vielen Dank für die tollen Bilder!

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