Wie ich mich von meiner besten Seite zeige….

Von fez, 7. April 2008 21:31

ein Finkenmeister ins fliegen kommt, Riki mich vor dem Hungerast rettet und ich einen netten Nachmittag mit den Paddelfreunden Tübingen auf der Großen Enz verbringe.

Am Sonntag war ich alleine paddeln, das Fahrrad zum Umsetzen hatte ich im Kofferaum dabei. Da ich die Untere Enz schon Mitte der Woche gepaddelt war stand mir der Sinn eher nach der Großen Enz. Der Wasserstand schien akzeptabel – denn zumindest die untere Enz hatte satt Wasser.

Die Große Enz wollte ich aber nicht alleine paddeln und so fuhr ich einfach mal zum Einstieg um dort mein Glück zu versuchen und mich vielleicht bei jemandem einklinken zu dürfen. Allzu groß schien mir beim hochfahren die Wahrscheinlichkeit nicht dort oben tatsächlich Paddler zu treffen da die GE leider nur durchschnittlich Wasser hatte und das Wetter unentschlosssen zwischen Schneefall, Graupelschauern und Sonnenschein hin-und herpendelte.

Aber – am Einstiegsparkplätzchen stand ein Auto mit Kajaks und sogar einem Robson Homes auf dem Dach. Das war ja schonmal was !
Unten an der Enz dann treffe ich wie sich bald herausstellte einige Leutchen der Paddelfreunde Tübingen in Person von Ute (auch verantwortlich für deren Homepage und Jugendgruppe), Bettina (welche mich gleich sehr nett einlud mit ihnen zu fahren), Rainer (der OCler), Roman (der Sohn Rainers) und Riki.

Zuerst wollen wir noch die Autos umsetzen, also umziehen, trockene Klamotten in dieses Auto , nein in jenes, ich entferne die Spanngurte des Finkis, da fängt es an zu graupeln, aaah, das Boot noch oben in der Kanuhalterung liegen lassen und schnell rein ins Auto zum umziehen.

Der Leser ahnt nun schon auf was das rausläuft. … Oder ? Natürlich, es kommt wie es kommen muß. Wir fahren 5 min. später los um die Autos umzusetzen. Mein Boot ist immer noch auf dem Dach…

Ich komme immerhin bis an die Brücke kurz vor der künstlichen Stufe bis ich das Boot im Rückspiegel auf die Straße ballern sehe… Roman welcher hinter mir fährt kann rechtzeitig bremsen, es ist nichts passiert. Das Boot ist auch heil.

Ich bin aber trotzdem fix und foxi, das Boot ist zweitrangig, ich bin nur froh dass nichts passiert ist.

Beim paddeln habe ich so langsam wieder den Faden gefunden. Aber bis dorthin… erstmal hektisch den Schlüssel gesucht (er lag dann UNTERM Boot), und dann meine Verpflegung in Form von 2 Bananen sowie etwas zu trinken im Auto vergessen.

Egal, momentan habe ich ja nur leicht Hunger, jetzt gehts erstmal paddeln! Das wie immer wunderschöne Einstiegstälchen macht mal wieder richtig Spass, zeitweilig kommt sogar die Sonne raus. Ein Tick mehr Wasser könnte drin sein, ich bleibe öfters mal mit den Kanten des Finkis hängen.

Die Tübinger sind eine unwahrscheinlich nette und lustige Truppe und obwohl ich mich mit dieser Aktion nicht gerade toll vorgestellt habe verstehen wir uns prächtig.

Wir spielen viel und bleiben wirklich lange auf dem Bach.

Rainer fährt noch nicht allzu lange OC, fährt aber super.

Ab der Kurparkstrecke machen sich aber die fehlenden Banänchen und Fruchtriegel bemerkbar. Ich fühle mich wie ein verschrumpelter alter Apfel, kraft und saftlos. Mit ermatteter Stimme haue ich – von Nonnen und frierenden Rentnern beäugt – Riki um etwas essbares an und sie zückt zu meiner größten Freude einen Marsriegel. Hab Dank Riki!

War ein netter Nachmittag mit euch, das sollten wir wiederholen!

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