Category: Wanderpaddeln

Koid is’s, …

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Von C-Nutzer, 11. Januar 2009 21:41

… saukoid sogar!

Eigntlich hatten wir es schon abgehakt und unsere Entscheidung von gestern bereut. Wir wollten Samstag ins Holz und am Sonntag paddeln gehen. Samstag hatten wir top Wetter und das Holz wollte trotz einigen Grad minus sogar kurzärmlig gehackt werden, Sonntag war es kalt und hochnebelig, da kam so gar keine Lust auf Paddeln auf.

Gerade am Hadern was wir mit dem angebrochenen Nachmittag tun sollten kam plötzlich die Sonne raus. Auf die Webcam von Kelheim geschaut, dort auch Sonne, dann noch 5 Minuten vor der Kälte gedrückt und los.

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Ein Fest für die Sinne … der Allier

Von Raphael, 8. August 2007 10:17

Wieder einmal durfte ich die vergangene Woche einen meiner absoluten Wanderpaddelflüsse befahren – den Allier. Ausgangspunkt war Varennes – Endpunkt Charite s. Loire. Sehr zu meiner Freude spielte auch noch das Wetter mit – wir hatten eine Woche SONNE !!!

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Erstbefahrung am Ognon

Von Raphael, 8. August 2007 09:52

Nachdem wir den Ognon auf der Strecke zwischen Les Aynans und Beaumotte inzwischen wie unsere Westentasche kennen, stand uns der Sinn nach größeren Taten. Die restlichen 100km bis zur Mündung hatten unsere Neugier geweckt, zumal die Angaben aus dem DKV-Führer sehr dürftig waren und auch sonst so gut wie kein Material zu beschaffen war, mit Ausnahme einer privaten französichen Seite

Guckst Du!Die Bilder aus Google Earth und auch ein Blick auf die Landkarte versprachen gepflegtes Paddelvergnügen. Vor zehn Tagen gelang uns nun der Durchbruch :-) Die letzte Etappe zwichen Marnay und Broye kurz vor der Mündung wurde gepaddelt. Die Jahre zuvor hatten wir uns immer wieder in kleinen Schritten nach unten gearbeitet. Ognon bei Marnay

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Ruhig, einsam, erholsam

Von stefi, 30. Juli 2007 18:47

Aus Langeweile kauft man sich an einem Bahnhof auf der Reise nach Polen ein Kanu Magazin. Zufälligerweise liest Fabian darin einen Artikel über die Mecklenburgische Seenplatte. Natürlich hatte ich den Vorschlag auch schon Mal gemacht, aber man wollte ja nach Polen. Spontan entscheiden wir uns dann doch zum netten Herrn Rutz an die Uecker zu fahren und dort Kanus zu mieten.

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Wenn Paddler in die Röhre schauen…

Von Raphael, 2. Mai 2007 19:34

Röhre
Wenn Paddler in die Röhre schauen, muss das nicht unbedingt am Fluss selber liegen. Im vorliegenden Fall liegt und lag das einzig und allein daran, dass quer über den Fluss eine Behelfstrasse für Baufahrzeuge gebaut wurde – quick and dirty – mittels großer Röhren :-) )
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Eine Woche Allier von Billy bis Apremont

Von Wooly, 30. August 2006 09:40

so nun denn …. hier der offizielle Expeditionsbericht Allier 2006 …

Ich wollte ausziehen, meiner Familie den schönen Allier zu zeigen …. sonnige Sandbänke, einsame Landschaften, wunderbar faules französisches Landleben, Bar du Ponts mit Biere a Pression und Pastis, Mittagssiesta, 2000 Käsesorten, Vin Rouge ordinaire und Lagerfeuer in warmen Sommernächten …. so sollte es sein, und so war es auch immer gewesen, warum sollte mir nicht auch diesmal die Wettergötter hold sein ?
Um meine Familie wohl den Fluss hinunter zu geleiten, rüstete ich meine Campingausrüstung zur schieren Perfektion auf, ob Klappspaten, perfekte Kocheraustattung bis farblich abgestimmte Packsäcke, alles war bereit. Zelt war klar, Proviant gebunkert, alle Führer noch einmal gewälzt, neuste Infos aus dem Internet gezogen … alles war bereit für den ultimativen Familienpaddelwohlfühlurlaub …. wenn da nicht …

… das Wetter war scheisse !! Tiefe Tiefs zogen in Wellen über das Massiv Central, ein Donnerwetter jagte das Nächste, aber es ist ja noch eine Woche und die Wettergötter waren ja immer … diesmal nicht, einen Tag vor Abfahrt beschlossen wir, erst einmal an die Cote D´Azur zu fahren, den einzigen Ort wo in Frankreich die Sonne schien, und von da aus darauf zu lauern, wann das schöne Wetter auch wieder in Restfrankreich einziehen wollte … wir hatten ja schliesslich August !!!

Gesagt getan, nach eine duchgebretterten Nacht mit 20000 Peage Stationen kamen wir etwas derangiert in Cavallaire (Nähe St.Tropez) an, um uns erst einmal in die warmen Arme des provenzalischen Strandlebens zu werfen … wie ca. 2,5 Millionen andere Touristen. Nach ein paar Tagen des französischen Wohllebens zupfte uns langsam der Paddelvirus immer stärker am Bein, allerdings war in Restfrankreich immer noch tiefster Herbst, also wühlte ich mich in der Verzweiflung tief durch meine DKV Führer, um schliesslich tatsächlich einen Fluss zu finden, der bei uns in der Nähe war und auch mit Kanadier paddelbar. Der ARGENS fliesst an le Muy vorbei und mündet bei Frejus ins Mittelmeer, schien ein schöner Wanderfluss zu sein. Also vorbeigefahren, schön sah er ja schon mal aus, und bald hatten wir auch noch einen netten französischen Bootsverleiher gefunden, der uns und unser Boot gegen ein kleines Entgeld mit zurücknehmen wollte, so das auch das Problem mit dem Auto umsetzen gelöst war.
In früher Früh ging es am nächsten Tag auf, und kurz nach neun Uhr morgens liessen wir den Champlain zu Wasser, um endlich mal das Paddel zu schwingen und dem Trubel der Cote D´Azur zu entkommen. Schon am Einstieg boot der Argens wunderschöne Ausblicke, und bald hatten uns seine grünen Ufer geschluckt, und es wurde tatsächlich ruhig und still um uns, nur noch die Paddelschläge, das Rufen der vielen Wasservögel und die lauten Begeisterungsschreihe unseres Sohnes, der sich alle 5 Minuten vor Glück versuchte aus dem Boot zu werfen hallten über die Wasserfläche.

Einstieg Argens

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