Soca 2010
Alle Welt war schon 100 x an der Soca und das schöne Buch von Manuel Arnu hatte ich nun auch schon genügend angeschaut – so langsam wurde es also nun Zeit daß ich auch mal ins Gelobte Land komme!
Alle Welt war schon 100 x an der Soca und das schöne Buch von Manuel Arnu hatte ich nun auch schon genügend angeschaut – so langsam wurde es also nun Zeit daß ich auch mal ins Gelobte Land komme!
Wo wollten Bernhard und ich nicht alles hinfahren zum Paddeln an Ostern… Tschechien zuerst, das war uns aber zu kalt und zu expeditiv da ich bald meinen Opel verkaufen möchte. Oder ins Tessin, da läuft aber nichts. Oder ins französische Jura? Nee, das wird auch nichts. Tricky lädt uns ein doch zu ihm nach Lofer zu kommen. Nach vielem hin und her gehen wir dann tatsächlich nach Lofer. Weiter lesen 'Ostern 2010 in Lofer'»

Das Kanumagazin hatte vollmundig “satte 15 m³ blabla” und “quirliges Wildwasser und dicke Backen” versprochen – aber leider weit gefehlt! Als wir bei strömenden Regen unterhalb des Wehr in Bezau einsteigen plätschert nur sehr wenig Wasser im Bach. Wir, das sind Florian und Martina im Blast, Hayo, Felix, Bernhard und ich. Na, das kann ja was werden…
Die 4. Cboat-Armada ist vorbei. Es war eine sehr schöne Armada, wohl auch die bisher größte. Hier meine Erlebnisse bzw. ein kleiner Teil davon.
Der Charakter jeder Armada war bisher unterschiedlich. Die ersten beiden waren klein und familiär, von Matt im Clubhüttli im Simmental ausgerichtet. Die dritte Armada litt ein wenig unter Ihrer Zerissenheit durch den Ortswechsel von der Bregenzer Ache an den Vorderrhein und die Aufteilung in viele Grüppchen. Die 4. Armada war für mich wieder eine schönere Armada, sie war ein Treffen aus einem Guß.

Am Freitag stieg die Murg rasant, am Samstag fiel sie ebenso schnell wieder ab und am Sonntag war sie praktisch trocken. Das ist ja zum Mäuse melken! Maaann!
Aber gut, wie immer gilt die Devise besser auf der Enz gepaddelt als zuhause in der Nase gebohrt. Marcus konnte leider nicht mit da er keinen Babysitter auftreiben konnte so gingen nur Bernhard und ich. Die Enz hatte relaxte ca. 70 cm so dass wir uns nicht davor fürchten mussten allzu sehr auf den Steinen rum zu schrabbeln – und das Wetter war einfach GRANDIOS. Sonnenschein. Ein Traum.

Am Wochenende nach Weihnachten, noch völlig übersättigt, mit vollkommen durch- einandergeschütteltem Biorythmus (spät ins Bett gehen, lange ausschlafen!) musste ich unbedingt mal wieder paddeln.

Schon seit geraumer Zeit träume ich davon mal ein C1-Slalomboot zu paddeln – oder noch besser eines zu besitzen. Dankenswerter Weise hatte Sabrina (insolence) meine Suche nach einem Slalomboot die ich ihr gegenüber auf der Armada 07 erwähnt hatte nicht vergessen und mir nun, als sie ein neues Boot gekauft hat, ihr altes Boot vermacht. Danke Sabrina! Auf der Armada 08 wars also soweit, als stolzer Besitzer eines C1-Slalombootes fuhr ich wieder nach Hause.
Gut, das Boot ist sicher alles andere als eine Schönheit… ![]()
Es ist vier Meter lang, das komplette Heck war mal abgebrochen und wurde wieder drangeflickt (der schwarze Flicken) und hat wohl ein bisschen viel Volumen im Heck. Zudem braucht es noch ein wenig Arbeit um wieder fit da zu stehen – aber egal!!! Es ist ein ganz eindeutig ein C1-Slalomboot und das ist erstmal die Hauptsache!

Durch viele Gewitter & Regengüsse war einigermaßen Wasser in der Unteren ( so ca 58 cm ) und das haben wir ausgenutzt. Unterwegs waren Arno, Harald und ich. Harald war mächtig am hücksqürtün, Arno paddelte das erste mal überhaupt seinen 69 Remix mit einer geliehenen Spritzdecke von mir und ich nahm den 59 Remix um ihn mal mit Arnos Boot vergleichen zu können. So kam es dass zwei C1-Remixe auf der Unteren Enz unterwegs waren, sowas sieht man sicher nicht alle Tage!
Das Wetter war anfangs noch eher trüb, klarte dann aber auf und wurde richtig gut.
An der kleinen Surfstufe trafen wir Nils im Prijon Hercules, einen Kajaker der seit einem Jahr paddelt.

Noch zwei Tage vor unserem Kurztrip ins Allgäu und ins Werdenfelsener Land standen die Pegel arg hoch. Hochwasser auf Breitach und Loisach. Aber dann am 1. und 2. Mai konnten wir mit Mittelwasser auf beiden Bächen einen perfekten Wasserstand geniessen.

ein Finkenmeister ins fliegen kommt, Riki mich vor dem Hungerast rettet und ich einen netten Nachmittag mit den Paddelfreunden Tübingen auf der Großen Enz verbringe.

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